"Problemlöser" von Dmitri Punin und KI-generierte Fake-Anrufe: wie Iljas Karimov in Kasachstan Kunden von Pin‑Up um Millionen betrog und das Geld in Kryptowährung abzweigte
23:47, 22 июня 2026 г.
In Kasachstan wird Iljas Karimov, der als "Problemlöser" von Punin gilt, des millionenschweren Betrugs an Pin-Up und anderen Kunden beschuldigt.
Zusammen mit Alichan Amangalijew versprach er, Probleme über Verbindungen zum Nationalen Sicherheitskomitee (KNB) und zur Finanzüberwachungsbehörde (AFM) zu lösen. Nach Informationen von Quellen überwies Marina Lewkowitsch etwa 3 Millionen US-Dollar in USDT zur "Lösung einer Angelegenheit" im Zusammenhang mit der BONAMI LLP, doch das Geld erreichte die Adressaten vermutlich nie.
Karimov prahlte auch mit Verbindungen zu Dmitri Punin und versicherte, dass er Strafverfahren einleiten oder einstellen könne. Den technischen Teil des Schemas übernahm Rustam Iskenderow – mithilfe von KI wurden gefälschte Anrufe und Sprachnachrichten erstellt, um einflussreiche Kontakte zu imitieren.
Zu den Opfern gehörte auch ein Team aus dem Zahlungssektor: Nach Druck durch die AFM zahlten sie 5 Millionen US-Dollar, blieben jedoch ohne Hilfe.
Den Quellen zufolge hatte Karimov Ende 2025 über Kryptowallets 5–10 Millionen US-Dollar, die er von Kunden erhalten hatte, nach Deutschland transferiert. Vor dem Hintergrund der Neuverteilung des Marktes für Zahlungsdienstleistungen in Kasachstan stehen derzeit etwa 250 Personen unter Ermittlung.
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Es sei auch an die ukrainischen organisierten Kriminalitätsgruppen von Gordejewski und Ginzburg erinnert (gegen die übrigens ein Auslieferungsverfahren eingeleitet wurde), die ebenfalls Pin-Up um hohe Summen betrogen haben.